Fotos für die Partnersuche

Warum du professionelle Fotos für die Partnersuche erstellen lassen solltest

Bruno Birkhofer

Warum du professionelle Fotos für die Partnersuche erstellen lassen sollest

Wer sich auf Partnersuche begibt und von sich Fotos ins Netz stellt, sollte unbedingt auf deren professionelle Qualität achten. Partybilder oder selbst aufgenommene Selfies schrecken potenzielle Partner ab, auch der gut gemeinte Fotoversuch von Freunden misslingt fast immer. Es stimmen weder der Gesichtsausdruck noch die Körperhaltung, die Kleidung, der Hintergrund oder das Licht. Einzig ein Fotograf nimmt den wirklich professionellen Blickwinkel hinter der Kamera ein.

Welchen Effekt hat ein Foto mit Stil bei der Partnersuche?

Online-Partnervermittlungen wie Tinder, Parship, ElitePartner & Co. verweisen immer wieder darauf, dass gute Profilfotos 90 % mehr Anfragen von interessierten potenziellen Partnern generieren. Die Partnervermittler müssen es wissen, sie werten für solche Fakten riesige Datenmengen aus. Dabei untersuchen sie nicht nur, wie sehr die Chancen ganz ohne Bild sinken (fast auf null), sondern auch den Effekt von eher suboptimalen Bildern. Das sind zum Beispiel Profilfotos, auf denen jemand mit gelangweiltem Blick an der Kamera vorbeischaut. Das wirkt wie das Bild für eine Behörde, aber nicht für einen möglichen Lebenspartner.

Warum ist das Foto so wichtig?

Das Bild erzeugt immer das erste, entscheidende Gefühl für den Menschen. Nicht umsonst wünschen auch Unternehmen für Bewerbungen ein Bild, auch wenn sie dieses nicht vorschreiben dürfen. Bilder machen uns nahbar und hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Allerdings befürchten viele von uns gerade als Singles auf der Suche nach einer Beziehung, nicht attraktiv genug zu sein. Diese Befürchtung ist unbegründet. Jede und jeder von uns hat anziehende, sympathische Seiten, die ein Fotograf auch ins rechte Licht rücken wird. Dazu gehören freilich Fachwissen und die richtige Fotoausrüstung. Wer sich einmal die unglücklichen Selfies auf Partnerbörsen anschaut, die bei schlechtem Licht und farbstichig aufgenommen wurden, versteht diesen Aspekt sofort. Schlechte Bilder wirken eher abschreckend! Es gibt viele gute Gründe, sie professionell aufnehmen zu lassen. Schauen wir uns nun an, worauf es dabei besonders ankommt.

Das Gesicht auf Fotos nicht verstecken

Wenn sich andere Singles den wichtigen ersten Eindruck von uns verschaffen wollen, dürfen wir uns auf einem Profilfoto nicht verstecken. Manche Partnersuchende haben auf diesen Bildern eine Sonnenbrille und einen Sonnenhut auf – dahinter verschwindet das halbe Gesicht. Das mag modisch aussehen, doch der Eindruck bleibt unvollständig. Zur Offenheit auf den Bildern gehört auch, überwiegend gerade in die Kamera zu schauen – wenigstens auf dem ersten, für den Start gedachten Profilfoto. Der frontale Blick erzeugt immer beim Betrachter das Gefühl von Nähe. Weichzeichner, die gängige Fotoprogramme anbieten, sind ebenfalls für das Startfoto nicht geeignet. Zunächst muss alles sehr natürlich und möglichst unbearbeitet wirken (auch wenn kleine Tricks erlaubt sind). Ein wenig Make-up und Schminke sind natürlich bei Frauen immer legitim, doch auch hier gilt: Weniger ist mehr!

Authentische Fotos

Die meisten Online-Partnervermittlungen ermöglichen das Einstellen einer Bildergalerie mit oft sehr vielen Bildern. Das lässt sich ausnutzen, um Authentizität zu vermitteln. In die Galerie gehören Bilder, die uns beim Hobby zeigen, vielleicht beim Spaziergang mit dem Hund, bei einer Wanderung, möglicherweise auch bei der Arbeit (wenn diese interessant genug ist). Wichtig ist dabei, dass der vermittelte Eindruck stimmt. Ein gestelltes Bild vom Skiabfahrtslauf, den wir gar nicht beherrschen, oder im Porsche, den wir nicht besitzen, wäre sehr fatal. Spätestens nach dem zweiten Date fliegen solche Hochstapeleien auf, zurück bleibt eine gigantische Enttäuschung.

Das Lächeln auf dem Foto

Das Lächeln für ein Bild fällt vielen Menschen schwer. Allzu oft wirkt es gekünstelt. Wir alle kennen den Ruf „Cheeeese!!!“, mit dem für ein Familienfoto das strahlende Lächeln auf alle Gesichter gebracht werden soll, das in vielen Fällen zu einem dummen Grinsen missrät. Auch das Erzählen eines Witzes kann eher kontraproduktiv wirken, denn wir sollen auf Profilfotos nicht schallend lachen (auch wenn es in der Galerie auch so ein Bild geben darf), sondern leicht, natürlich, freundlich und entspannt lächeln. Dieses Lächeln muss auch nicht – ein Irrtum vieler Frauen – erotisch verführerisch wirken. Bei der Suche nach einem Lebenspartner spielt die erotische Verführung nicht die erste, sondern erst die zweite Rolle. Es geht darum, sich einander zuzuwenden, offen zu sein, verhandlungs- und kompromissbereit zu erscheinen und ganz allgemein einen freundlichen und entspannten Eindruck zu vermitteln. Dazu gehört ein bestimmtes Lächeln. Es entsteht in einer entspannten Situation, die sich beim Fotoshooting schaffen lässt. Wenn uns ein Sonnenstrahl ins Gesicht scheint und die Situation insgesamt sehr angenehm ist, lächeln wir auch auf die richtige Weise. Wichtig zu wissen: Beim professionellen Fotoshooting werden nicht ein oder zwei, auch nicht vier oder fünf, sondern manchmal mehrere Dutzend Bilder in derselben Situation geschossen. Auf mindestens einem von ihnen haben wir am Ende dieses entspannte Lächeln.

Wer soll auf den Bildern zu sehen sein?

Ganz klar: nur der Single selbst. Es gehören keine Freunde oder Familienangehörigen, keine Kollegen und auch keine fremden Personen auf Bilder für die Partnersuche. Die eigenen Kinder sind ein absolutes Tabu. Das hat zwei wichtige Gründe:

  • #1: Es ist juristisch gefährlich, Bilder von Menschen zu veröffentlichen, die dieser Veröffentlichung nicht zugestimmt haben. Schlimmstenfalls folgt darauf eine Klage, wenn sich diese Person zufällig im Internet entdeckt. Kann nicht passieren, weil wir uns doch im geschützten Bereich einer Online-Partnerbörse befinden? Kann es doch. Ein Kontakt von uns könnte das Bild kopieren und woanders veröffentlichen. Der Kontakt von uns könnte auch ganz zufällig – wie das Leben so spielt – selbst auf dem Bild abgelichtet sein. Lassen wir es also nicht darauf ankommen.
  • #2: Das Kennenlernen zweier Menschen ist eine höchst private Angelegenheit. Auch auf dem Bild sollte erkennbar sein, dass wir zunächst nur uns selbst als Person einbringen. Erst wenn eine Partnerschaft entstanden ist, kommen unsere Familie und Freunde mit ins Spiel.

Wie hilft der Fotograf noch bei Datingfotos?

Mit der freundlichsten und vorteilhaftesten Darstellung, die sich denken lässt und die dabei auch noch vollkommen natürlich wirkt. Das ist eine Kunst, zu der auch sehr viel Handwerk und nicht zuletzt handfeste, materielle Technik gehören. Fotoausrüstungen haben ihren Preis, doch nur mit ihnen lassen sich die zahllose drittklassigen Handyfotos toppen, die durchs Netz schwirren.

Bruno Birkhofer

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Authentische Fotos, die Aufschluss über Hobbies und Lebenstil zeigen, sind wichtige Indizien die etwas über die Person ausagen. 

Gerne darf auch ein Bild bei Lieblings- oder Freizeitbeschäftigung gezeigt werden.

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